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OSRAM Innovation Store Blog

 

In Teil 1 und Teil 2 haben wir uns mit den neuen Lichttechnologien beschäftigt. Wie  funktionieren LED-Lampen & Co. und bei Vor- sowie Nachteilen haben etwas genauer hingesehen.

Wir haben auch gelernt, dass besonders die LED-Technologie sehr komplex ist. Aber mit dem Wissen um einige Grundbegriffe lässt sie sich doch gut verstehen und erklären. Das folgende Glossar soll dabei helfen. Bei der Recherche haben wir nun doch ziemlich viele Begriffe zusammengetragen - aus diesem Grund wird es noch einen vierten Teil geben für die zweite Hälfte der Begriffe von L - Z. :-)


Abstrahlwinkel

gibt an, wie breit das Licht nach vorne abgegeben wird und ist definiert als der Winkel zwischen zwei Linien, die ausgehend von der LED-Lampe die Punkte mit 50% der Maximallichtstärke schneiden.

Binning

Bei der Produktion von modernen Hochleistungs-LED sind Fertigungstoleranzen schon bei kleinsten Parameterschwankungen unvermeidlich. Die Halbleiter werden deshalb nach der Produktion entsprechend ihren Farbwerten und Wirkungsgraden sortiert und klassifiziert. Alle LEDs, die ähnliche Werte aufweisen, fallen in den gleichen “Behälter” (Bin). Je enger die Toleranzen gesetzt werden, umso höher ist die Qualität von Systemen, die aus mehr als einer LED bestehen.

Candela

(lat. für Kerze ode Talg- bzw. Wachslicht) ist die photometrische SI-Basiseinheit (Internationale Einheit) der Lichstärke und stellt die Richtungsabhängigkeit des ausgestrahlten Lichtstroms dar. (den in einer bestimmten Richtung in einen Raumwinkel ausgestralte Lichtstrom (Lumen = lm) bezogen auf den Raumwinkel (sr)). Das Einheitszeichen ist “cd”.

CRI (Color Rendering Index)

gibt die Qualitätder Farbwiedergabe von künstlichen Lichtquellen an. Im Deutschen wird CRI mit Farbwiedergabeindex übersetzt und mit Ra abgekürzt. Der Maximalwert des Index beträgt 100 und bedeutet keinerlei Verfälschung der Farben durch die Lichtquelle. Glühlampen können diesen Wert erreichen. LED-Lampen liegen typischerweise bei Ra 80, können aber auch einen Ra 90 und mehr erreichen.

Dimmbarkeit bei LED

Die auf dem Markt üblichen Dimmer (Phasenan- /abschnitssdimmer) sind meist auf Glühlampen entwickelt worden und daher auf höhere Mindestlasten (W) ausgelegt, als es LED-Lampen bieten. Daher kann es zu EInschränkungen in der Funktionalität kommen.

Driver (Treiber)

sind Schaltungen, die Netzspannung in einen kkonstanten Strom transformieren, mit dem die LEDs betrieben werden.

Farbspektrum & Definition von Farbtemperatur

Das Farbspektrum ist der Teil des elektromagnetischen Spektrums, der ohne technische Hilfsmittel über das menschliche Auge wahrgenommen werden kann (ca. 380 bis 750 nm). Die Farbtemperatur ist ein Maß für den Farbeindruck einer Lichtquelle gemessen in Kelvin (K). Bei LED-Lampen rangiert die Farbtemperatur zwischen 2.700 K und 6.500 K.

Heat Sink

ist das Gehäuse, welches der Wärmeableitung/-strahlung der LED-Lampe dient. Hier kommen thermisch sehr gut Leitende Materialien zum EInsatz, die die im Inneren der Lampe erzeugte Wärme an die Umgebung abgeben.

Infrarotstrahlung

(nahe IR-Strahlung) sind elektromagnetische Wellen im Spektralbereich zwischen sichtbarem Licht und der längerwelligen Terahertzstrahlung. Vor allem nahes Infrarot in einer hohen Dosis mit einer Wellenlänge von 780 bis 3.000 nm dringt tief in und unter die menschliche Haut und kann zu gesundheitlichen Schäden führen. OSRAM LED-Lampen geben keinerlei IR-Strahlung ab.

Kosten

Noch sind LED-Lampenin der Anschaffung teurer als andere Technologien. Über ihre Lebensdauer (ca. 25 Jahre) gerechnet sind sie aber bereits heute eine günstige Alternative zu Glühlampen und Halogenlampen. 

(JS)

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(Quelle: osram.de)

 
 

LED-Technologie ist komplex. Das wissen und merken wir jeden Tag aufs Neue, wenn uns verzweifelte Kunden anschreiben, weil sie aus den unterschiedlichen Technologien nicht mehr schlau werden. Welche Lampe ist die Richtige für mich? LED gibt’s auch als Ersatz für die Glühlampe? Geben LED-Lampen kaltes Licht? Diese und noch viel mehr Fragen sollen beantwortet werden.

Wir möchten nun mit dieser kleinen Serie LICHT ins Dunkel bringen! :-)

Los geht’s!

Warum werden die herkömmlichen Glühlampen verboten?

Elektrisches Licht ist heute für rund 21% (Quelle: ZVEI) des weltweiten Elektrozitätsverbrauchs verantwortlich - und damit auch für einen beachtlichen Teil der CO2-Emissionen.

Seit einigen Jahren werden Leuchtmittel in so genannte Energieeffizenzklassen eingeteilt: von A (=sehr effizient) bis G (=gering effizient). Als weitere Maßnahme gegen den Klimawandel hat sich die EU geeinigt, die herkömmlichen Leuchtmittel schrittweise gegen moderne, sparsame und umweltverträgliche Lampen zu ersetzen.

Seit 1. September 2009 dürfen klare Glühlampen ab 80 Watt und sämtliche matten Lampen (außer mit Effizienzklasse A) nicht mehr in den Verkehr gebracht werden.
Seit 1. September 2010
gilt das Gleiche für alle klaren Glühlampen ab 65 Watt. In weiteren Schritten soll schließlich erreicht werden, dass bis 2016 sämtliche herkömmlichen Leuchtmittel durch klimaschonende Lampen ersetzt werden.

Warum ist die LED-Technologie die Alternative Nr. 1?

Das bessere Licht ist nicht einfach ein Ersatz für die Glühlampe: Je nach Räumlichkeit und Aufgabe eröffnen die neuen LED-Lampen eine Vielzahl von Möglichkeiten, um optimale Beleuchtungsergebnisse zu erzielen.
Mit einer Energieersparnis von bis zu 90% (!!!) sind die LEDs wohl kaum zu schlagen. Anders als bei Energiesparlampen, die zwar mit einer Schnellstart-Technologie (Quickstart) ausgestatt sind aber dennoch ein paar Sekunden benötigen bis sie die volle Leuchtkraft erreicht haben, geben LEDs sofort 100% Licht.

Was Viele nicht wissen: Auch Dimmen ist kein Problem! Die neusten LEDs der bspw. aus der OSRAM Parathom-Serie sind dimmbar und können so beliebig jeder Stimmung angepasst werden. Es gibt Sie mitlerweile in fast allen gängigen Sockelformen. Das bedeutet für Sie: Sie können jede allgemein gebräuchliche Glüh-, Halogen- oder Energiesparlampe (bis momentan max. 75 W) durch LED ersetzen!
Den letzten Zweifel an der neuen Technologie dürfte jedoch die Lebensdauer dieser Lampen ausräumen. Mit einer Lebensdauer von 35 Jahren (entspricht einer mittleren Lebensdauer von 35.000 Stunden bei täglichem Betrieb von ca. 2,7 Stunden), braucht man sich um kaputte “Birnen” keine Gedanken mehr zu machen!

So weit so gut - aber wie hell sind die neuen LED-Lampen und wie finde ich den passenden Ersatz?

Bei herkömmlichen Glühlampen war die Angabe in Watt auch ein Hinweis auf ihre Lichtstärke. Heute gibt es aber mehr unterschiedliche und neue Lichttechnologien, die bei gleicher Stromaufnahme (gemessen im Watt) unterschiedliche Helligkeit produzieren. Diese Einheit für die Helligkeit nennt man Lumen (= Lichtstrom). Je mehr Lumen, desto heller die Lampe. Auf den Verpackungen ist unterhalb der Wattzahl auch die Lumenzahl abgebildet.

Ein Richtwert: Herkömmliche Glühlampen mit 60 Watt haben einen Lichtstrom von 710 Lumen.

Um den passenden Ersatz zu finden, hilft die diese Tabelle weiter:

Ausblick:In Teil 2 wollen wir mehr informationen zu Stimmungen mit Lichtfarben und Farbtemperaturen geben.

(JS)

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