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Die Septemberausgabe der Zeitschrift „test“ kürt OSRAM LED-Lampen zum Testsieger. Mit der Bewertung „sehr gut“ (Gesamtnote 1,3) führt die OSRAM PARATHOM PRO Classic A 80 das Feld der LED-Lampen an. Bei den Energiesparlampen liegen gleich beide gestesten OSRAM-Lampen, die OSRAM Duluxstar Mini Twist und die OSRAM Duluxstar, vorne.



„Sehr hohe Lichtausbeute und lange Lebensdauer“ – das sind laut der Stiftung Warentest neben der Energieeinsparung die herausragenden Eigenschaften der OSRAM PARATHOM PRO Classic A 80, die bei den LED-Lampen mit der Note „sehr gut“ als Testsieger hervorging. Die OSRAM Parathom Pro Classic A 80 ist mit Abstand die hellste und effizienteste Lampe im Vergleich: Sie gibt knapp 100 Lumen mehr ab als das zweitplatzierte Produkt. Damit liegt sie in der Lichtausbeute 10 Prozent über dem zweitplatzierten Produkt.

Doppel-Spitze bei Engergiesparlampen
Bestnoten in ihrer Kategorie konnten auch die beiden getesteten Energiesparlampen von OSRAM verbuchen. Die OSRAM Duluxstar Mini Twist 13W und die OSRAM Duluxstar 14W überzeugten im Test in den Kategorien „Umwelt und Gesundheit“ und „Haltbarkeit“. Sie lagen zudem mit zwei Noten Abstand zum Testumfeld in der Rubrik „Deklaration“ („sehr gut“) vorne. Das heißt, sie halten das, was sie auf der Verpackung versprechen. Außerdem räumt der Testbericht mit dem weit verbreiteten Vorurteil auf, dass Energiesparlampen nur in kühlen Lichtfarben erhältlich seien: „Die Farbtemperatur der ‚Comfort light’-Lampe von OSRAM ist mit 2500 Kelvin sogar wärmer als Glühlampenlicht“, so die Redaktion.

Christian Schraft, Leiter Consumer Lighting bei OSRAM:

„Das Urteil der Stiftung Warentest unterstreicht: Qualität beim Lampenkauf zahlt sich aus! Die Bestnoten bestätigen unsere Strategie, kontinuierlich in die Weiterentwicklung unserer Produkte zu investieren und so innovative und vor allem energieeffiziente Lichtlösungen für jeden Haushalt und jede Anwendung zu ermöglichen.“

(JS)

(Quelle: osram.de)

 
 

Rückblick: Mit großem Interesse wurde auf Facebook der Teil 1 unseres kleinen LED-Einmaleins gelesen und kommentiert. Wir sagen “DANKE” für das positive Feedback :-)

Nach Nr. 1 folgt bekanntlich Nr. 2 - in diesem Sinne beschäftigt sich dieser Artikel mit der Bau- und Funktionsweise einer LED, den Lichtfarben und den Farbtemperaturen. Wir hoffen, dass auch diesmal dem Ein oder Anderen ein “Licht aufgeht”! :-)

Was ist eine LED?

Die neue LED-Technologie ist das Licht der Zukunft. So viel ist klar. Durch das schrittweise Verbot von Glühlampen bis hin zum Jahr 2016 muss sich jeder Gedanken machen, mit welcher Technologie in Zukunft die Leuchten in Küche, Bad & Co. ausgestattet werden.

Die Alternative bisher: Energiesparlampen.

Sparsamkeit, relativ lange Lebensdauern und mitlerweile auch angenehme Lichtfarben haben die Verbraucher überzeugt. Doch was ist mit Quecksilber und der fachgerechten Entsorgung?

Alle Energiesparlampen enthalten Quecksilber. Nur so ist es möglich, ihre herausragende Energieeffizienz von bis zu 80% zu erzielen, die wiederum ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz ist. Die Menge des in Marken-Energiesparlampen enthaltenen Quecksilbers ist jedoch sehr gering. Sie liegt überwiegend bei weniger als 2,5 Milligramm pro Lampe. Zum Vergleich: In einigen Haushalten existieren noch alte, mit Quecksilber gefüllte Thermometer. Der Quecksilberinhalt in einem einzigen dieser Thermometer würde für 300 bis 1.000 Energiesparlampen reichen.

Geht eine Lampe kauptt, wird dazu geraten den Raum zu lüften, Glasbruchstücke von Energiesparlampen einzusammeln und den Boden zu reinigen. Die Bruchstücke sollten in einem verschlossenen Plastikbeutel zur Sammelstelle gebracht werden. OSRAM informiert unter www.osram.de/quecksilber ausführlich. Ein Informationsblatt des ZVEI „Was tun bei Lampenbruch“ gibt dazu auch noch einmal zusätzliche Informationen.

Wenn ich Quecksilberfreie Lampen haben möchte und trotzdem Energie sparen möchte, kann ich dann eine LED kaufen?

JA, sogar unbedingt! :-)
Hierzu ein paar Fakten um die Vorteile des zukunftsweisenden Lichts aufzuzeigen.

LED [Lumineszenz-Diode, engl. light-emitting diode]  ist ein Halbleiterbauelement, das elektrisch betrieben, nicht zusammenhängendes Licht in einem engen Spektralbereich abgibt. Ein Halbleiterbauelment der OSRAM Golden Dragon Plus LED sieht dann so aus:

OSRAM Golden Dragon LED

Klein aber Oho - So ein einziges Bauelement ist zwar schon ziemlich hell, reicht aber noch nicht ganz aus um einen ganzen Raum zu beleuchten. Damit das möglich ist, sind bspw. in der OSRAM PARATHOM Classic A40 sechs Stück dieser kleinen LEDs eingebaut. Damit man die dann auch noch in die Wohnzimmerleuchte einsetzen kann, muss das Ganze aussehen wie eine Glühlampe. Kann man sich nicht vorstellen? So sieht’s aus:

OSRAM PARATHOM Classic A40

Die LEDs werden, wie bereits erwähnt, elektrisch betrieben. Hierbei entsteht zum Teil viel Wärme die in irgend einer Art abgeleitet werden muss, damit die Lampe sicher betrieben werden kann und ihren 25. Geburtstag auch erlebt - denn so lange hält eine LED im Durchschnitt. Um die Lampe also zu kühlen, hat man einen Kühlkörper eingebaut, der in der neusten Generation aus Keramik gearbeitet ist. Im Bild oben sieht man den Kühlkörper als das geriffelte Element über dem Sockel.

Bild: Hitzeentwicklung einer Glühlampe (links) und einer LED-Lampe (rechts) im Vergleich.


Wie funktioniert die LED-Lampe?

Es gibt kurz und knapp ein Grundprinzip, nach dem alle LEDs funktionieren:

  • Eine Leuchtdiode besteht aus mehreren Schichten (layer) halbleitendem Material,
  • Beim Betrieb der Diode mit Gleichspannung wird in der aktiven Schicht Licht erzeugt,
  • Das erzeugte Licht wird direkt oder durch Reflexionen ausgekoppelt,
  • Im Gegensatz zu Glühlampen, die ein kontinuierliches Spektrum aussenden, gibt eine LED Licht in einer bestimmten Farbe ab,
  • Die Farbe des Lichts hängt vom verwendeten Halbleiter-Material ab
  • Zwei Materialsysteme (Für Interessierte: AllnGaP und InGaN) werden benutzt, um LED mit hoher Helligkeit in allen Farben von Blau bis Rot und auch in Weiß (Lumineszenzkonversion) zu erzeugen. Dabei sind unterschiedliche Spannungen erforderlich um die Diode in Durchlassrichtung zu betreiben.

So sieht eine funktionierende Konstruktion einer Golden Dragon Plus LED im Querschnittaus:

LEDs können das Licht also eigentlich nur in einer bestimmten Farbe wiedergeben. Damit wir aber Zuhause trotzdem ein glühlampenähnliches Licht bekommen und nicht nur blaues, rotes oder grünes, muss man ein wenig in die Trickkiste greifen.

Die Farbtemparaturen und Lichtfarben.

Um weißes Licht zu erzeugen, wird das Licht von blauen LEDs durch meist phosphorhaltige und damit gelbe Leuchtstoffe geleitet. Durch die Zusammensetzung des Leuchtstoffes wird die Lichtfarbe gesteuert. Violá - und schon haben wir warmweißes Licht gezaubert!

In die Entwicklung von warmweißen LEDs hat OSRAM sehr viel Aufwand gesteckt.
Weiße LEDs sind bei OSRAM in den entsprechend der Leuchtstofflampen benannten Farbtemperaturen erhältlich – von 6500 K bis 2700K.

Bild: Farbtemperaturen für weißes Licht.

LEDs sind bisher allgemein jedoch für buntes Licht bekannt. In Bars, Hotels und an anderen Orten werden gern LED-Bänder eingesetzt, um effektvolle Beleuchtungen in jeder nur vorstellbaren Farbe zu erzeugen. Hierfür werden sogenannte RGB-LEDs (Rot-Grün-Blau) verwendet. Diese LEDs sind entsprechend so gefertigt, dass sich mit Hilfe dieser drei Grundfarben alle anderen Farben mischen und steuern lassen:

Die Meisten werden jetzt denken, dass so etwas bestimmt teuer und nicht für Zuhause geeignet ist. Die gute Nachricht: mit unserem OSRAM LEDs DECO FLEX Starter Kit haben wir die perfekte Lösung um auch im eigenen Heim effektvoll und wie ein Profi zu beleuchten, sogar mit Fernbedienung!

Die Vorteile.

Innovative Leuchtdioden bieten also angesichts des Glühlampenverbots und unter klimaschonenden Aspekten, eine Vielzahl von technologischen Vorteilen, die schon heute jeder für sich nutzen kann:

  • niedriger Stromverbrauch
  • äußerst lange Lebensdauer
  • extrem wenig Frühausfälle
  • kleinste Abmessungen
  • hohe Stoß- und Vibrationsfestigkeit
  • keine UV- oder IR- Strahlung
  • kein Quecksilber
  • geringe Leistungsaufnahme
  • fast keine Wärmeentwicklung durch Kühlkörper
  • gerichtetes Licht - Lambertstrahler mit 120° Abstrahlwinkel
  • bereits in fast allen gänigen Sockeln erhältlich
  • warme Lichtfarbe

Im dritten und letzten Teil unserer Serie werden wir dann noch ein kleines Glossar zusammenstellen, dass den ein oder anderen Fachbegriff verständlich macht. :-)

(JS)

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LED-Technologie ist komplex. Das wissen und merken wir jeden Tag aufs Neue, wenn uns verzweifelte Kunden anschreiben, weil sie aus den unterschiedlichen Technologien nicht mehr schlau werden. Welche Lampe ist die Richtige für mich? LED gibt’s auch als Ersatz für die Glühlampe? Geben LED-Lampen kaltes Licht? Diese und noch viel mehr Fragen sollen beantwortet werden.

Wir möchten nun mit dieser kleinen Serie LICHT ins Dunkel bringen! :-)

Los geht’s!

Warum werden die herkömmlichen Glühlampen verboten?

Elektrisches Licht ist heute für rund 21% (Quelle: ZVEI) des weltweiten Elektrozitätsverbrauchs verantwortlich - und damit auch für einen beachtlichen Teil der CO2-Emissionen.

Seit einigen Jahren werden Leuchtmittel in so genannte Energieeffizenzklassen eingeteilt: von A (=sehr effizient) bis G (=gering effizient). Als weitere Maßnahme gegen den Klimawandel hat sich die EU geeinigt, die herkömmlichen Leuchtmittel schrittweise gegen moderne, sparsame und umweltverträgliche Lampen zu ersetzen.

Seit 1. September 2009 dürfen klare Glühlampen ab 80 Watt und sämtliche matten Lampen (außer mit Effizienzklasse A) nicht mehr in den Verkehr gebracht werden.
Seit 1. September 2010
gilt das Gleiche für alle klaren Glühlampen ab 65 Watt. In weiteren Schritten soll schließlich erreicht werden, dass bis 2016 sämtliche herkömmlichen Leuchtmittel durch klimaschonende Lampen ersetzt werden.

Warum ist die LED-Technologie die Alternative Nr. 1?

Das bessere Licht ist nicht einfach ein Ersatz für die Glühlampe: Je nach Räumlichkeit und Aufgabe eröffnen die neuen LED-Lampen eine Vielzahl von Möglichkeiten, um optimale Beleuchtungsergebnisse zu erzielen.
Mit einer Energieersparnis von bis zu 90% (!!!) sind die LEDs wohl kaum zu schlagen. Anders als bei Energiesparlampen, die zwar mit einer Schnellstart-Technologie (Quickstart) ausgestatt sind aber dennoch ein paar Sekunden benötigen bis sie die volle Leuchtkraft erreicht haben, geben LEDs sofort 100% Licht.

Was Viele nicht wissen: Auch Dimmen ist kein Problem! Die neusten LEDs der bspw. aus der OSRAM Parathom-Serie sind dimmbar und können so beliebig jeder Stimmung angepasst werden. Es gibt Sie mitlerweile in fast allen gängigen Sockelformen. Das bedeutet für Sie: Sie können jede allgemein gebräuchliche Glüh-, Halogen- oder Energiesparlampe (bis momentan max. 75 W) durch LED ersetzen!
Den letzten Zweifel an der neuen Technologie dürfte jedoch die Lebensdauer dieser Lampen ausräumen. Mit einer Lebensdauer von 35 Jahren (entspricht einer mittleren Lebensdauer von 35.000 Stunden bei täglichem Betrieb von ca. 2,7 Stunden), braucht man sich um kaputte “Birnen” keine Gedanken mehr zu machen!

So weit so gut - aber wie hell sind die neuen LED-Lampen und wie finde ich den passenden Ersatz?

Bei herkömmlichen Glühlampen war die Angabe in Watt auch ein Hinweis auf ihre Lichtstärke. Heute gibt es aber mehr unterschiedliche und neue Lichttechnologien, die bei gleicher Stromaufnahme (gemessen im Watt) unterschiedliche Helligkeit produzieren. Diese Einheit für die Helligkeit nennt man Lumen (= Lichtstrom). Je mehr Lumen, desto heller die Lampe. Auf den Verpackungen ist unterhalb der Wattzahl auch die Lumenzahl abgebildet.

Ein Richtwert: Herkömmliche Glühlampen mit 60 Watt haben einen Lichtstrom von 710 Lumen.

Um den passenden Ersatz zu finden, hilft die diese Tabelle weiter:

Ausblick:In Teil 2 wollen wir mehr informationen zu Stimmungen mit Lichtfarben und Farbtemperaturen geben.

(JS)

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