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OSRAM Innovation Store Blog

 

Häufig bekommen wir von unseren Kunden die Frage gestellt, wie man Energiesparlampen richtig entsorgt und was man tun soll, wenn doch einmal eine Lampe kaputt geht.

Zu aller erst wollen wir ersteinmal erklären wie eine Energiesparlampe grundlegend funktioniert und aus was sie genau besteht.

Was sind Energiesparlampen?

In Fachkreisen nennt man die Energiesparlampe auch Kompakt-Leuchtstofflampe. Sie ist eigentlich eine Leuchtstofflampe, bestehend aus mindestens zwei Glasröhren, die wiederrum durch kleinere Glasröhrchen miteinander verbunden sind.

Man unterscheidet hierbei un zwei verschiedene Arten:

1. CFLs (engl. Abkürzung für Compact Fluorescent Lamp) mit Stiftverbindungen am Sockel, die in verbindung mit einem separaten Vorschaltgerät betrieben werden müssen.

2. CFLs, bei denen das Vorschaltgerät bereits in den Sockel integriert ist. Also die klassische Energiesparlampe.

Die klassischen Energiesparlampen sind mit einem gewöhnlichen Edison-Sockel (E27, E14) ausgestattet, damit die Lampe in gewöhnliche Fassungen, wie sie in jedem Zuhause vorkommen, geschraubt werden kann.

Seit wann gibt es Leuchtstofflampen?

Der Energiesparlampe ist die normale Leuchtstoffröhre voraus gegangen. Die erste kommerzielle Vorführung einer solchen Leuchtstofflampe gab es im Jahr 1932 in New York bei einer Ausstellung der Firma General Electrics (GE). In Europa konnte OSRAM erstmals 1936 in Paris eine funtionsfähige Leuchtstofflampe vorstellen. Erst nach Ende des zweiten Weltkrieges begann die kommerzielle Nutzung und Produktion von Leuchtstofflampen.

Mitte der 80er Jahre wurde von OSRAM erstmals die Energiesparlampe auf den Markt gebracht und seit dem kontinuierlich verbessert.

Wie funktionieren Energiesparlampen und aus was bestehen sie?

Energiesparlampen leuchten nur dann, wenn Elektronen durch die Röhren fließen. Das geschicht, indem das integrierte Vorschaltgerät durch fließenden Strom, die kleinen Heizwendel an den Enden der Röhren erhitzt. Das in der Lampe enthaltene Quecksilber erwärmt sich dadurch und wird zu Gas. So verteilt sich anschließend der Stoff in der ganzen Lampe. Diesen gesamten Vorgang beschreibt man auch als Startvorgang, der als kleiner Verzögerung nach dem Anschalten und Leuchten der Lampe wahrgenommen wird. OSRAM hat es geschafft diesen Startvorgang besonders effizient und kurz zu halten und die Energiesparlampen mit der sogenannten Quickstart-Technologie ausgestattet. Die Anschaltdauer wird hier um die Hälfte der Zeit verkürzt, sodass die Verzögerung kaum noch wahrnehmbar ist.

Quecksilber und UV-Strahlung werden benötigt, damit die Energiesparlampen eine so hohe Energieeffizienz aufweisen. Jedoch gelten Sie in großen Mengen auch als gesundheitsschädlich. Die in Energiesparlampen von OSRAM verwendete Menge an Quecksilber ist jedoch sehr gering. Sie liegt überwiegend bei weniger als 2,5 Milligramm pro Lampe. Zum Vergleich: In einigen Haushalten existieren noch alte, mit Quecksilber gefüllte Thermometer. Der Quecksilberinhalt in einem einzigen dieser Thermometer würde für 300 bis 1.000 Energiesparlampen reichen.

Die erhitzten Heizwendel funktionieren nun als Anode und Kathode und geben so Elektronen in die Röhren ab. Die Elektronen stoßen dabei ständig an die in der Lampe verteilten Quecksilberteilchen und geben somit einen ganzen Stoß Energie ab. Die dabei entstehende UV-Strahlung (Ultraviolette Strahlung) ist dafür verantwortlich, dass die Lampe leuchtet. Doch reine UV-Strahlung, wie sie auch die Sonne abgibt, kann man ja bekanntlich nicht sehen. Wie wird nun Licht aus dieser ganzen Energie?

Die abgegebene UV-Strahlung muss so umgewandelt werden, dass unser menschliches Auge das Licht als solches wahrnehmen kann. Deshalb sind normale leuchtstofflampen, als auch Energiesparlamen, auf der Innenseite der Röhren mit sog. Leuchtstoffen beschichtet. Diese leuchtstoffe “schlucken” das UV-Licht und wandeln es auf eine Wellenlänge um, die für unser Auge sichtbar ist. Das so erzeugte Licht hat eine kleine Wellenlänge und sieht somit eigentlich recht grün aus. Damit wir uns in unseren Wohnzimmern nicht wie in der Geisterbahn vorkommen, werden verschiedene Leuchtstoffe miteinander kombiniert, die wiederrum andere Wellenlängen wiedergeben. Man spricht hier auch von Lichtfarben. Je nach Komibation kann man so eine warmweiße, weiße oder kalte Lichtfarbe erzeugen. Die kalte Lichtfarbe wird gern in südlichen Ländern wie bspw. Spanien oder Italien verwendet. Warme Lichtfarben hingegen erfreuen sich im nördlichen Teil der Erdkugel größter Beliebtheit. Wir wollen es eben gemütlich haben :-)

Was tun, wenn eine Energiesparlampe zerbricht?

  • Bleiben Sie ruhig! Eine Leuchtstofflampe enthält nur sehr wenig Quecksilber.
  • Wenn die Lampe in einer Leuchte zerbrochen ist, trennen Sie zuerst die Leuchte vom Stromnetz, um Stromschläge zu vermeiden.
  • Da sich Quecksilber bodennah verbreitet, sollten Kinder den Raum gleich verlassen.
  • Lüften Sie den Raum mindestens 15 Minuten. Wenn möglich, sorgen Sie für Luftdurchzug.
  • Tipp: Ziehen Sie Einweg- oder Haushaltshandschuhe an, so vermeiden Sie, sich an den Glasscherben zu schneiden.
  • Nach dem Lüften sammeln Sie alle Teile der Lampe in einem dichten Behälter (z.B. Konservenglas, Kunststoffbeutel) und verschließen diesen gut.
  • Den Behälter mit den Lampenresten sollten Sie zur nächsten Sammelstelle für Altlampen bringen (www.lichtzeichen.de). Falls Sie ihn in der Zwischenzeit lagern müssen, tun Sie dies möglichst im Freien. Energiesparlampen dürfen nicht im Restmüll entsorgt werden!


Wenn die Lampe auf einer glatten Oberfläche zerbrochen wurde (Parkett, Fliesen, Laminat, PVC, Linoleum):

  • Kehren Sie die Lampenreste z.B. mit steifem Karton auf.
  • Wischen Sie den Boden zweimal gründlich mit einem angefeuchteten Einweg-Haushaltstuch.


Wenn die Lampe auf dem Teppich oder Teppichboden zerbrochen wurde:

  • Staubsaugen Sie die Bruchstelle sorgfältig 5 Minuten bei offenem Fenster. Anschließend 15 Minuten lüften. Den Vorgang noch mindestens zweimal wiederholen.
  • Falls möglich, den Teppich draußen behandeln und ihn dort für einen Tag belassen.
  • Reinigen Sie die Bodendüse gründlich und entfernen den Staubsaugerbeutel bzw. säubern Sie den Behälter des beutellosen Staubsaugers. Lassen Sie den Staubsauger 15 Minuten draußen laufen.
  • Entsorgen Sie Staubsaugerbeutel bzw. den Staubsaugerinhalt sowie ggf. Wischtücher in der Restmülltonne, außerhalb des Wohnraums.
  • Wenn möglich den Raum weiter lüften.

Wer ganz sicher gehen möchte, greift am Besten auf die neuste und zukunftsweisende Technologie zurück: LED-Lampen. Diese enthalten keinerlei Quecksilber und geben zudem auch keine UV-Strahlung ab.

Mehr Informationen zum Entsorgen von Energiesparlampen gibt es hier.
Weitere Informationen zu LED-Lampen gibt es hier auf unserem Blog:

1:1 Ersatz für die 60 W Glühbirne durch LED: Stiftung Warentest sagt: SEHR GUT (1,3; 09/2011)

Das kleine LED-Einmaleins: Alles Wissenswerte über die neuen Lampen als Ersatz für die Glühbirne

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Wer hat sie nicht zu Hause: die geliebte 60 Watt Glühbirne. In Fachkreisen nennt man sie auch Glühlampe, da Birnen nur an den Bäumen wachsen. ;-)

Sie leuchtet so schön, macht warmes Licht und kostet ungefähr genauso viel wie eine Kugel Eis beim Lieblingsitaliener um die Ecke. Sie hält zwar etwas länger als die Kugel Eis, aber man kann sich im Gegensatz wirklich schlimm die Finger an ihr verbrennen. 

Die kurze Lebensdauer ist vielleicht das Einzige denken die meisten, was irgendwie nicht so gut ist. Aber das kann ja nicht der Grund sein, weshalb die EU in einer Verordnung zum Energiesparen beschlossen hat, die Glühbirnen komplett abzuschaffen!

Richtig, es ist nicht DER Grund, aber einer von vielen. Zum Beispiel ist die Glühbirne ein wahrer Energiefresser - nur 5% der Energie werden in Licht umgewandelt. Die restlichen 95% werden als eigentlich nutzlose Wärme abgegeben. Somit hat die Glühbirne auf einer Skala von A für sehr effizient bis G für gering effizient, nur den Wert E bekommen. Das ist eigentlich schon ein sehr guter Grund um auf neuere Technologien umzusteigen. Denn bei der Anschaffung von neuen Flat Screen TVs, Kühlschränken, Waschmaschinen, Stereoanlagen etc. achten wir alle ja auch auf die Energieeffizienzklasse und kaufen eigentlich nichts mehr, was schlechter als C ist. Aus diesen Gründen ist es also nur sinnvoll, durch das Glühlampenverbot etwas gegen den Klimawandel zu tun und für modernere, sparsamere und umweltverträglichere Lichtalternativen zu sorgen.

Ab dem 1. September 2011 tritt also der nächste Schritt zum besseren Licht in Kraft. Alle Glühlampen ab 45 Watt (das entspricht 450 Lumen), dürfen nicht mehr an die Händler ausgeliefert werden. Restbestände gibt es sicher noch zu Genüge, aber wenn die irgendwann vergriffen sind, wird es keinen Glühbirnen-Nachschub mehr geben.

Was also kann man dann in die Leuchten schrauben? Das ist sicher die meistgestellte Frage. Zu recht. Aber keine Sorge, für genügend Alternativen ist gesorgt. OSRAM bietet bereits heute LED-Lampen für fast alle Sockelvarianten und Leuchten. Man kann also nicht nur die alte Glühbirne durch neue, moderne und zukunftsweisende LED-Technologie ersetzen, sondern auch beispielsweise Reflektorlampen für Schreibtischleuchten, Kerzenlampen für Kronleuchter, Spotbeleuchtung für Regale und Bilder und noch vieles mehr! Und das Beste daran: es gibt die LED-Lampen, im gegensatz zur Glühbirne, sogar in warmen, kalten und bunten Lichtfarben! Zudem ist ein Großteil der neuen LED-Lampen bereits dimmbar, sind komplett Quecksilberfrei, geben keine UV-Strahlung ab, haben im Vergleich nur eine geringe Wärmeentwicklung und sie überzeugen mit einer Lebensdauer von bis zu 25 Jahren. Beim nächsten Umzug sollten Sie also auf keinen Fall vergessen, die tollen Lampen mitzunehmen! :-)

Wie hell sind die neuen LED-Lampen? Bei herkömmlichen Glühlampen war die Angabe in Watt auch immer ein Hinweis auf ihre Lichtstärke. Heute gibt es jedoch unterschiedliche Lichttechnologien, die bei gleicher Stromaufnahme (gemessen in Watt) unterschiedliche Helligkeit produzieren. Die Einheit für die Helligkeit (= Lichtstrom) ist Lumen. Je mehr Lumen, desto heller ist die Lampe. Auf den Verpackungen ist jetzt immer unterhalb der Wattzahl auch die Lumenzahl angegeben. So werden die unterschiedlichen Technologien trotzdem vergleichbar gemacht.

Ein Richtwert: Herkömmliche Glühlampen mit 60 Watt haben einen Lichtstrom von 710 Lumen.

Um einen passenden Ersatz zu finden, geht man am besten so vor:

  1. Lichttechnologie auswählen. Hier kann man wählen zwischen LED-, Energiespar- oder Halogenlampen.
  2. Nun wird die Watt- und Lumenangabe der verschiedenen Lampen einer Technologie verglichen. Beispielsweise vergleicht man zwischen 2 W, 8 W und 12 W einer LED-Lampe die unterschiedlichen Lumenwerte, welche auf der Verpackung abgedruckt sind.
  3. Möchte man eine 60 W Glühlampe durch eine LED-Lampe ersetzen, sollte man sich am Ende für eine OSRAM PARATHOM PRO CLASSIC A 80 mit 12 W und 810 Lumen entscheiden.

Diese Abbildung hilft auch nocheinmal weiter, alle Lichttechnologien im Vergleich zu sehen und den passenden Ersatz für die Glühlampe zu finden:

So finden Sie das sparsamere Licht mit vergleichbarer Lichtstärke

Wem wir jetzt die Angst vor dem Glühlampenverbot nehmen konnten und wer jetzt auf modernes Licht umsteigen möchte, kann sich in unserem OSRAM Innovation einmal umschauen. Dort gibt es nicht nur LED-Lampen als Ersatz für die Glühlampe, sondern auch LED-Leuchten und außergewöhnliche Licht-Accessoires!

> Hier geht’s zum OSRAM Innovation Store

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Rückblick: Mit großem Interesse wurde auf Facebook der Teil 1 unseres kleinen LED-Einmaleins gelesen und kommentiert. Wir sagen “DANKE” für das positive Feedback :-)

Nach Nr. 1 folgt bekanntlich Nr. 2 - in diesem Sinne beschäftigt sich dieser Artikel mit der Bau- und Funktionsweise einer LED, den Lichtfarben und den Farbtemperaturen. Wir hoffen, dass auch diesmal dem Ein oder Anderen ein “Licht aufgeht”! :-)

Was ist eine LED?

Die neue LED-Technologie ist das Licht der Zukunft. So viel ist klar. Durch das schrittweise Verbot von Glühlampen bis hin zum Jahr 2016 muss sich jeder Gedanken machen, mit welcher Technologie in Zukunft die Leuchten in Küche, Bad & Co. ausgestattet werden.

Die Alternative bisher: Energiesparlampen.

Sparsamkeit, relativ lange Lebensdauern und mitlerweile auch angenehme Lichtfarben haben die Verbraucher überzeugt. Doch was ist mit Quecksilber und der fachgerechten Entsorgung?

Alle Energiesparlampen enthalten Quecksilber. Nur so ist es möglich, ihre herausragende Energieeffizienz von bis zu 80% zu erzielen, die wiederum ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz ist. Die Menge des in Marken-Energiesparlampen enthaltenen Quecksilbers ist jedoch sehr gering. Sie liegt überwiegend bei weniger als 2,5 Milligramm pro Lampe. Zum Vergleich: In einigen Haushalten existieren noch alte, mit Quecksilber gefüllte Thermometer. Der Quecksilberinhalt in einem einzigen dieser Thermometer würde für 300 bis 1.000 Energiesparlampen reichen.

Geht eine Lampe kauptt, wird dazu geraten den Raum zu lüften, Glasbruchstücke von Energiesparlampen einzusammeln und den Boden zu reinigen. Die Bruchstücke sollten in einem verschlossenen Plastikbeutel zur Sammelstelle gebracht werden. OSRAM informiert unter www.osram.de/quecksilber ausführlich. Ein Informationsblatt des ZVEI „Was tun bei Lampenbruch“ gibt dazu auch noch einmal zusätzliche Informationen.

Wenn ich Quecksilberfreie Lampen haben möchte und trotzdem Energie sparen möchte, kann ich dann eine LED kaufen?

JA, sogar unbedingt! :-)
Hierzu ein paar Fakten um die Vorteile des zukunftsweisenden Lichts aufzuzeigen.

LED [Lumineszenz-Diode, engl. light-emitting diode]  ist ein Halbleiterbauelement, das elektrisch betrieben, nicht zusammenhängendes Licht in einem engen Spektralbereich abgibt. Ein Halbleiterbauelment der OSRAM Golden Dragon Plus LED sieht dann so aus:

OSRAM Golden Dragon LED

Klein aber Oho - So ein einziges Bauelement ist zwar schon ziemlich hell, reicht aber noch nicht ganz aus um einen ganzen Raum zu beleuchten. Damit das möglich ist, sind bspw. in der OSRAM PARATHOM Classic A40 sechs Stück dieser kleinen LEDs eingebaut. Damit man die dann auch noch in die Wohnzimmerleuchte einsetzen kann, muss das Ganze aussehen wie eine Glühlampe. Kann man sich nicht vorstellen? So sieht’s aus:

OSRAM PARATHOM Classic A40

Die LEDs werden, wie bereits erwähnt, elektrisch betrieben. Hierbei entsteht zum Teil viel Wärme die in irgend einer Art abgeleitet werden muss, damit die Lampe sicher betrieben werden kann und ihren 25. Geburtstag auch erlebt - denn so lange hält eine LED im Durchschnitt. Um die Lampe also zu kühlen, hat man einen Kühlkörper eingebaut, der in der neusten Generation aus Keramik gearbeitet ist. Im Bild oben sieht man den Kühlkörper als das geriffelte Element über dem Sockel.

Bild: Hitzeentwicklung einer Glühlampe (links) und einer LED-Lampe (rechts) im Vergleich.


Wie funktioniert die LED-Lampe?

Es gibt kurz und knapp ein Grundprinzip, nach dem alle LEDs funktionieren:

  • Eine Leuchtdiode besteht aus mehreren Schichten (layer) halbleitendem Material,
  • Beim Betrieb der Diode mit Gleichspannung wird in der aktiven Schicht Licht erzeugt,
  • Das erzeugte Licht wird direkt oder durch Reflexionen ausgekoppelt,
  • Im Gegensatz zu Glühlampen, die ein kontinuierliches Spektrum aussenden, gibt eine LED Licht in einer bestimmten Farbe ab,
  • Die Farbe des Lichts hängt vom verwendeten Halbleiter-Material ab
  • Zwei Materialsysteme (Für Interessierte: AllnGaP und InGaN) werden benutzt, um LED mit hoher Helligkeit in allen Farben von Blau bis Rot und auch in Weiß (Lumineszenzkonversion) zu erzeugen. Dabei sind unterschiedliche Spannungen erforderlich um die Diode in Durchlassrichtung zu betreiben.

So sieht eine funktionierende Konstruktion einer Golden Dragon Plus LED im Querschnittaus:

LEDs können das Licht also eigentlich nur in einer bestimmten Farbe wiedergeben. Damit wir aber Zuhause trotzdem ein glühlampenähnliches Licht bekommen und nicht nur blaues, rotes oder grünes, muss man ein wenig in die Trickkiste greifen.

Die Farbtemparaturen und Lichtfarben.

Um weißes Licht zu erzeugen, wird das Licht von blauen LEDs durch meist phosphorhaltige und damit gelbe Leuchtstoffe geleitet. Durch die Zusammensetzung des Leuchtstoffes wird die Lichtfarbe gesteuert. Violá - und schon haben wir warmweißes Licht gezaubert!

In die Entwicklung von warmweißen LEDs hat OSRAM sehr viel Aufwand gesteckt.
Weiße LEDs sind bei OSRAM in den entsprechend der Leuchtstofflampen benannten Farbtemperaturen erhältlich – von 6500 K bis 2700K.

Bild: Farbtemperaturen für weißes Licht.

LEDs sind bisher allgemein jedoch für buntes Licht bekannt. In Bars, Hotels und an anderen Orten werden gern LED-Bänder eingesetzt, um effektvolle Beleuchtungen in jeder nur vorstellbaren Farbe zu erzeugen. Hierfür werden sogenannte RGB-LEDs (Rot-Grün-Blau) verwendet. Diese LEDs sind entsprechend so gefertigt, dass sich mit Hilfe dieser drei Grundfarben alle anderen Farben mischen und steuern lassen:

Die Meisten werden jetzt denken, dass so etwas bestimmt teuer und nicht für Zuhause geeignet ist. Die gute Nachricht: mit unserem OSRAM LEDs DECO FLEX Starter Kit haben wir die perfekte Lösung um auch im eigenen Heim effektvoll und wie ein Profi zu beleuchten, sogar mit Fernbedienung!

Die Vorteile.

Innovative Leuchtdioden bieten also angesichts des Glühlampenverbots und unter klimaschonenden Aspekten, eine Vielzahl von technologischen Vorteilen, die schon heute jeder für sich nutzen kann:

  • niedriger Stromverbrauch
  • äußerst lange Lebensdauer
  • extrem wenig Frühausfälle
  • kleinste Abmessungen
  • hohe Stoß- und Vibrationsfestigkeit
  • keine UV- oder IR- Strahlung
  • kein Quecksilber
  • geringe Leistungsaufnahme
  • fast keine Wärmeentwicklung durch Kühlkörper
  • gerichtetes Licht - Lambertstrahler mit 120° Abstrahlwinkel
  • bereits in fast allen gänigen Sockeln erhältlich
  • warme Lichtfarbe

Im dritten und letzten Teil unserer Serie werden wir dann noch ein kleines Glossar zusammenstellen, dass den ein oder anderen Fachbegriff verständlich macht. :-)

(JS)

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Hallo Osram-Team,

wahrscheinlich bin ich bei euch gar nicht an der richtigen Stelle, aber ich habe auf der Osram Homepage keine Möglichkeit gefunden, Feedback an das Unternehmen zu schicken, außer über das Kontaktformular.

Solltet ihr nicht der richtige Ansprechpartner sein, würde ich euch bitten, meine Nachricht an die entsprechende Stelle weiterzuleiten.

Ich war Anfang dieser Woche auf einem Symposium zum Thema Nachhaltigkeit, bei dem u.a. Herr Gregor, Chief Sustainability Officer in eurem Unternehmen, als Referent anwesend war.

Ich war, ehrlich gesagt, schockiert über seine Aussagen zum Thema Nachhaltigkeit und was Osram darunter versteht. Statements wie "Investitionen in "exotische" Länder wie Afrika sind kein Altruismus, sondern ein riesiges Geschäftspotenzial""und "Nachhaltigkeit ist nur Mittel zum Zweck" zeugen ganz klar davon, dass da jemand überhaupt nicht verstanden hat, um was es bei Nachhaltigkeit geht. Sollte das wirklich das Credo von Osram sein, sollte man sich auch bewusst sein, welches Image man damit kreiert. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das wirklich im Sinne eures Unternehmens ist.

Mit freundlichem Gruß,
Julia Bernecker
Anonym
Answer:

Hallo Julia,

vielen dank für dein Feedback. In der Tat sind wir nicht der richtige Ansprechpartner für dein Anliegen.

Um mit OSRAM in den Dialog zu treten und deine Fragen hinsichtlich der Nachhaltigkeitsauffassung zu klären, kannst du dich direkt an folgende E-Mail-Adresse wenden: sustainability@osram.de



Wir wünschen dir weiterhin viel Spaß beim Lesen des Blogs und freuen uns auch jeder Zeit über konstruktives Feedback.



Leuchtende Grüße

Juliane

vom Team des OSRAM Innovation Store Blog

 

Der Blogger nsonic hat die OSRAM DULUX SUPERSTAR Micro Twist im Badezimmer getestet - und fand das Licht angenehmer und wärmer, als er dachte. Zudem hat er sich im Selbsttest damit beschäftigt, wie schnell eine moderne Energiesparlampe von OSRAM hell wird. Auch hier war er angenehm überrascht.

Hier geht es zum Test mit Video…

Dass die DULUX SUPERSTAR so schnell Licht ins dunkle Badezimmer gebracht hat, ist kein Wunder. Diese Lampe ist wie andere von OSRAM mit der neuen Quick Light-Technologie ausrüstet. Bereits nach 35 Sekunden sind 60 Prozent der Leuchtkraft erreicht, bei spätestens einer Minute gibt es volles Licht - die Profi-Lampen der Facility-Serie sind sogar noch schneller!

Verpackung OSRAM DULUXSTAR Mini Twist

Gefragt hat sich nsonic zudem, weshalb die angegebene Leistung einer Energiessparlampe in Bezug auf eine herkömmliche Glühlampe teilweise aufgerundet wird.

Die Antwort: Wird sie seit September diesen Jahres nicht mehr. Seitdem die als Glühlampenverbot bekannte EU-Richtlinie in die nächste Stufe getreten ist, bildet OSRAM auf allen neuen Verpackungen die exakte Referenzwattage ab. Produkte in der bisherigen Verpackung können natürlich noch im Handel erhältlich sein.

Gleichzeitig ist endlich ein wesentlich aussagekräftigerer Wert in den Fokus gerückt: Lumen, kurz “lm”. Damit ist die Menge Licht gemeint, die in alle Richtungen abgegeben wird. Hintergrund: Die neuen Technologien (Halogen, Kompaktleuchtstofflampen und LED) benötigen für die Lichterzeugung ganz unterschiedliche Leistungen, so dass die bekannten Wattzahlen keine Vergleichskraft mehr besitzen.

Künftig gilt: Je mehr Lumen, desto mehr Licht. (DM)